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Öl, Gas, Strom
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Prinzipiell ist es egal welcher Wärmeerzeuger im Kachelofen steckt.
Entscheidend ist, daß die erzeugte Wärme an die Kacheln abgegeben wird und
diese dann den Raum erwärmen (über Wärmestrahlung oder über Konvektion).
Statt eines Holzeinsatzes kann also auch ein Öl- oder ein Gasbrenner die Funktion
der Wärmeerzeugung übernehmen. Allerdings geht dabei die Unabhängigkeit zur
Stromversorgung verloren, da ohne Strom weder die Ölpumpe noch eine Steuerung
funktioniert.
Auch Strom kann zur Wärmeerzeugung genutzt werden. Es gibt dabei
zwei grundsätzlich verschiedene Herangehensweisen:
Nachtstrom:
In einem Speicherkern wird billiger Nachtstrom verwendet um diesen aufzuheizen.
Am Tag wird die gespeicherte Wärme über ein Gebläse an den Raum abgegeben.
Direktheizung:
Entweder über direkt an der Kachelrückseite verlegte Heizkreise, oder über im
Kachelofeninneren aufgestellte Heizplatten wird die Kacheloberfläche erwärmt und
kann so durch Wärmestrahlung den Raum beheizen.
Wie bei den elektrisch betriebenen Heizkreisen, kann auch der Warmwasserkreislauf
des Hauses genutzt werden um die Oberfläche des Kachelofen
zu temperieren.
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